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Maria-Magdalena-Kirmes 2026 in Horhausen: Vier Tage Tradition, Musik und Geselligkeit
Vom 24. bis 27. Juli 2026 verwandelt sich die Ortsmitte der Mittelpunktgemeinde Horhausen wieder in einen Treffpunkt für Jung und Alt. Gemeinsam haben der Kirmesverein unter Vorsitz von Andre Buhr und die Ortsgemeinde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das Tradition, Unterhaltung und Geselligkeit miteinander verbindet.
Den Auftakt macht am Freitag, 24. Juli, (14 Uhr) der beliebte Familientag auf dem Festplatz (Karussells fahren zu ermäßigten Preisen). Am Nachmittag (16 Uhr) erfolgt die Preisverleihung des Blumen- und Gartenmarkt-Malwettbewerbs am Dorfbrunnen.
Am Samstag, 25. Juli, stehen Tradition und Feierlaune im Mittelpunkt. Mit musikalischer Begleitung durch den Spielmannszug Obersteinebach-Epgert zieht der Festzug um 18:30 Uhr von der Kirche zum Biergarten des Kirmesvereins. Dort dürfen sich die Besucher auf den traditionellen Fassanstich durch den Ortsbürgermeister und den Vorsitzenden des Kirmesvereins freuen – inklusive Freibier. Anschließend sorgt ein Live-DJ für Partystimmung bis in die Nacht, während auf dem Festplatz ausgelassenes Kirmestreiben herrscht.
Der Sonntag, 26. Juli, beginnt mit dem Festhochamt in der Kirche um 11 Uhr. Danach lädt der Frühschoppen mit dem Westerwald-Orchester in den Biergarten des Kirmesvereins ein. Den ganzen Tag über bietet die Kirmes Raum für Begegnungen, Unterhaltung und geselliges Beisammensein. Um 17 Uhr findet in der Kirche eine musikalische Stunde unter dem Motto „Heiteres und Weiteres“ und weiteres statt.
Zum gemütlichen Ausklang der Festtage treffen sich Besucher und Vereine am Montag, 27. Juli, ab 10 Uhr, noch einmal zum Frühschoppen im Biergarten. Auch an diesem Tag lädt der Festplatz ein letztes Mal zum bunten Kirmestreiben ein.
Die Maria-Magdalena-Kirmes blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück und gilt als das älteste Fest im Raum Horhausen. Bereits in den Jahren 1447 und 1565 ist das Maria-Magdalena-Patrozinium schriftlich belegt. Seit Jahrhunderten erinnert die Kirmes an die Schutzpatronin der Horhausener Kirche. Früher ruhte während der Kirmestage sogar die Arbeit in der Landwirtschaft. Nach dem Kirchgang wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und zugleich der Verstorbenen gedacht. Bis heute verbindet die Kirmes gelebtes Brauchtum mit fröhlicher Gemeinschaft und ist fester Bestandteil des Dorflebens.



